Soziologie
Der moderne Held hat seine Fähigkeiten zu beweisen
Bei vier Millimol liegt die Schwelle, an der die Maschine versagt, dann gibt es nur noch Säure, und alles scheint zu stehen. So ergeht es fast allen der Tour-de-France-Fahrer. Als die meisten mit schweren Beinen wegfallen, einer nach dem anderen, hinten, daneben, vorn ... [Quelle]
Am Samstag, Sonntag und Montag und die Woche darauf am Samstag, Sonntag, Montag und Mittwoch.
[update] Tourblogs: tourblog, tdf2003, logos.
Am Samstag, Sonntag und Montag und die Woche darauf am Samstag, Sonntag, Montag und Mittwoch.
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06:22
Jedem seine eigene Hütte
Frau Haggerty bekämpft die Obdachlosigkeit in Manhattan. Dabei helfen ihr die Ideen von Herrn Jencks und Herrn Ban. Die Art der Unterbringung sei für deren Akzeptanz wichtig. Unterkünfte werden daher mit kleinen Almhütten innerhalb des Hauses ausgestattet. [via social design notes]
08:11
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Doping
Weil es in ein paar Tagen wieder so schön passen wird 100 Jahre Doping: Annäherungen an eine Geschichte der künstlichen Leistungssteigerung im Radsport.
01:51
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Papierloses Büro?
Soziologen nerven. Was machen die eigentlich den ganzen Tag? Banalitäten entdecken. Besonders unangenehm ist das, wenn vermeintlich gesichertes Alltagswissen wiederlegt wird. Das macht unbeliebt. Zum Beispiel bei jenen, die Papier aus dem Büro verbannen wollen. Malcom Gladwell gibt einen Überblick in seinem Artikel zum Social Life of Paper [via freegorifero].
Das papierlose Büro wird als Mythos entlarvt. Papier durch Elektronik ersetzen zu wollen sei demnach nicht immer sinnvoll, es könne moderner Technik sogar überlegen sein.
Das papierlose Büro wird als Mythos entlarvt. Papier durch Elektronik ersetzen zu wollen sei demnach nicht immer sinnvoll, es könne moderner Technik sogar überlegen sein.
01:41
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Wiwi = Naturwi
04:31
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Beruf: Bergabenteurer
Am Mount Everest spielte sich 1996 ein "Bergsteigerdrama" ab. Zweiundreißig Verrückte versuchten an einem Tag den Gipfel zu erreichen - für einige war der Rückweg das Problem. Die Geschichte ist in alle Richtungen durchgenudelt - wurden doch diverse Bücher darüber verfasst (Krakauer [Leseprobe], Boukreev & DeWalt, Weathers & Michaud, Gammelgaard, Breashears). Der Interessierte möge nach ihnen googeln oder amazonen.
Die Saison hat wieder begonnen und dieses Jahr gibt es sogar einCybercafe im Basislager.
Das 96er "Drama" hat der Soziologe Kris Kohen rekonstruiert:
... the project involved a close reading of the four first-hand written accounts of 10th May which we correlated into a chronology (see Sequence of Events). We then worked for five days in the Picture Gallery to build a 1:240 scale model of the top 1000m of Everest, meticulously reconstructing the events of that day. Paralleling in real-time the events of 10th May, we moved tiny wooden blocks, representing each of the 32 climbers on the mountain that day, every 15 minutes for 29 hours continuously. [weiter]
Bilder dazu zeigt er im Weblog INCITE [via plsj].
Auch Hans Kammerlander, ein alter Kumpel von R. Messner, ist mit der "Expedition Nuptse East"unterwegs. Er wird von einem Team des hessischen Rundfunks begleitet. Peter Weinert führt ein Online Tagebuch. Er aktualisiert es fast täglich.
Die Saison hat wieder begonnen und dieses Jahr gibt es sogar ein
Das 96er "Drama" hat der Soziologe Kris Kohen rekonstruiert:
... the project involved a close reading of the four first-hand written accounts of 10th May which we correlated into a chronology (see Sequence of Events). We then worked for five days in the Picture Gallery to build a 1:240 scale model of the top 1000m of Everest, meticulously reconstructing the events of that day. Paralleling in real-time the events of 10th May, we moved tiny wooden blocks, representing each of the 32 climbers on the mountain that day, every 15 minutes for 29 hours continuously. [weiter]
Bilder dazu zeigt er im Weblog INCITE [via plsj].
Auch Hans Kammerlander, ein alter Kumpel von R. Messner, ist mit der "Expedition Nuptse East"unterwegs. Er wird von einem Team des hessischen Rundfunks begleitet. Peter Weinert führt ein Online Tagebuch. Er aktualisiert es fast täglich.
16:59
Nur mit Lego
Namedropping: Judith Butler, Anthony Giddens, Angela McRobbie, Michel Foucault - in Lego.
10:22

Hat die Soziologie etwas zur Raumfahrt beizutragen? Laut einem Artikel in der New York Times, sagt Prof. Diane Vaughan diese Woche vor einem Untersuchungsausschuß der NASA aus. Nach den Ansichten der Soziologin, die bereits ein Buch über die Challenger Katastrophe geschrieben hat (The Challenger Launch Decision: Risky Technology, Culture, and Deviance at Nasa), könnten sich Ingenieure an Fehler und Abweichungen im komplexen technischen System gewöhnt haben, was letztlich in der organisationalen Strukur der NASA begründet sei. Sie beschreibt dies als "normalization of deviance".
Vaughan's account of the 1986 Challenger space shuttle disaster is, in the words of a Yale accident expert, "the best book on an accident that's ever been written." She has been asked to testify before the Columbia Accident Investigation Board April 23. [...] To Vaughan, the regrettable answer may be that shuttle engineers had gotten used to foam hits. NASA engineers speaking in public and private after the accident initially expressed amazement that foam could bring down a shuttle. After all, it hadn't been a problem before.
[Quelle: Houston Cronicle]
Die NASA habe aus derartigen Fehlern in der Vergangenheit nichts gelernt.
Even though Vaughan's book on Challenger generated quite a bit of publicity when it came out in 1996, and though she heard from numerous organizations interested in reducing risks and errors such as hospital physicians, submarine safety groups, nuclear regulatory operations and the Forest Service, NASA never contacted her.
"Everybody called. My high school boyfriend called," she said, generating a big laugh. "But NASA never called."
[Quelle: Marcia Dunn, Space program pioneers, sociologist compare Columbia disaster to Challenger accident, Houston Cronicle]
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NASA ignoriert Sozialwissenschaftlerin

Vaughan's account of the 1986 Challenger space shuttle disaster is, in the words of a Yale accident expert, "the best book on an accident that's ever been written." She has been asked to testify before the Columbia Accident Investigation Board April 23. [...] To Vaughan, the regrettable answer may be that shuttle engineers had gotten used to foam hits. NASA engineers speaking in public and private after the accident initially expressed amazement that foam could bring down a shuttle. After all, it hadn't been a problem before.
[Quelle: Houston Cronicle]
Die NASA habe aus derartigen Fehlern in der Vergangenheit nichts gelernt.
Even though Vaughan's book on Challenger generated quite a bit of publicity when it came out in 1996, and though she heard from numerous organizations interested in reducing risks and errors such as hospital physicians, submarine safety groups, nuclear regulatory operations and the Forest Service, NASA never contacted her.
"Everybody called. My high school boyfriend called," she said, generating a big laugh. "But NASA never called."
[Quelle: Marcia Dunn, Space program pioneers, sociologist compare Columbia disaster to Challenger accident, Houston Cronicle]
12:39
Was Greenpeace und die Bush-Regierung gemeinsam haben
Doch was die transatlantischen Gegensätze betrifft, ist diese Parallele bemerkenswert: Ebenso wie die Atomkraftgegner eine einprozentige Gefahr eines atomaren Gaus für völlig unverantwortbar halten und daher die friedliche Nutzung der Atomenergie leidenschaftlich ablehnen, halten viele Amerikaner eine einprozentige Wahrscheinlichkeit einer terroristischen Nutzung von Massenvernichtungswaffen für absolut unverantwortlich und marschieren daher in Irak ein (mit bestem Gewissen).
So theoretisiert der Soziologe Ulrich Beck in der Süddeutschen Zeitung über die Abwendung von Gefahren für die "Zivilisation" der westlichen Welt und die "Legitimität" eines solchen Verhaltens.
So theoretisiert der Soziologe Ulrich Beck in der Süddeutschen Zeitung über die Abwendung von Gefahren für die "Zivilisation" der westlichen Welt und die "Legitimität" eines solchen Verhaltens.
14:33
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Ein Trieb?
Die NZZ lässt öfter mal Soziologen zu Wort kommen. So schreibt Barbara Ehrenreich über die unvermeidbar immer wieder auftauchenden Kriege in der Menschheitsgeschichte. Deren Ursache sei weder eine biologische Disposition, noch ein "Kriegstrieb" des Menschen.
Krieg wird in erster Linie durch Krieg verursacht; doch er prägt die Gesellschaften, die ihn führen.
Krieg wird in erster Linie durch Krieg verursacht; doch er prägt die Gesellschaften, die ihn führen.