Medienwahnsinn
Solche Voraussagen des regionalen Klimas sind aber, so scheint es, genau so wenig zuverlässig wie das Tageshorrorskop in der Fachlektüre beim Frisör deines Vertrauens.
"Government and business would like us to predict what will happen in the next 20 years," says Colin Jones, a climate modeller at the Swedish Meteorological and Hydrological Institute in Norrköping. "Unfortunately, we can't — the natural variability of climate makes it next to impossible." The work is most useful for predicting trends beyond 2070, says Jones [Quelle: nature, via Zeit-Weblogs].
Außerdem sind schon die globalen Klimamodelle derart "ungenau", dass sich regionale Aussagen nur sehr begrenzt ableiten lassen. Klimaforscher fangen möglicherweise gerade erst an zu verstehen, was sie da überhaupt machen. Nix wissen wir. Gar nix.

Zeit für Downloadangebote mit vernünftiger Preisgestaltung, für CDs ohne albernen Kopierschutz. Zeit das Hirn einzuschalten.
Der Lotse war in dieser Nacht alleine in der Zürcher Flugsicherung, als zwei Flugzeuge über dem Bodensee zusammenstießen. Jetzt ist er tot. [NZZ 1, 2, SZZ]
Küblböck nach Kollision mit Gurken-Transporter auf Intensivstation [SpiegelOnline, wo sonst]
Statt Chenekwahow Tecumseh Migiskau Kioma Ernesto Inti Prithibi Pathar Chajara Majim Henriko Alessandro lieber Eisenbahnschwelle Hundehaufen Fruchtzwerg Scheidenfistel Hungerhaken Furzmulde [siehe TAZ vom Samstag].
Dass Flugzeuge vor einer Notlandung Sprit ablassen müssen, kommt dann doch eher selten vor. Bei Profibasketballern ist das anders. Im All-Star-Game erhielt der 25-Jährige - genauso wie die zwei weiteren, ebenso solide wie er spielenden Europäer Peja Stojakovic und Andrei Kirilenko - kaum Gelegenheit, sein Talent zu zeigen. Mit dem Beginn der zweiten Spielhälfte war der Deutsche vom Spielfeldrand zurück in die Katakomben der Arena geeilt. "Ich hatte vor dem Spiel zu viel Wasser getrunken", lautete seine Erklärung. In 13 Einsatzminuten, bei denen er zwei Punkte und eine Vorlage zum 136:132-Sieg des Westens über den Osten beisteuerte, gab es wenig Gelegenheit zum Ausschwitzen der Flüssigkeit.
Rimini ist eine schreckliche kleine Stadt. Zumindest im Winter und im Frühling ist es dort unendlich frustrierend. Die Strände werden durch die Stürme zu einem schmalen und schmutzigen Sandstreifen zusammengeschoben und erst im Frühjahr durch Caterpillars wieder ausgewalzt. Appartementbunker, in Beton gegossene Hässlichkeit, eine Stimmung wie nach einem Atomangriff verbreitend. Für mich ist das seit gestern auch der Ort, wo sich dieser einsame kleine Fahrradheld mit den abstehenden Ohren von der Welt verabschiedet hat.